Die Richtlinien zur Projektorganisation
- Als Programmiersprachen sind alle Sprachen erlaubt, die auf einem Standard
Linux Rechner in den Rechenzentren der FH Wedel zur Verfügung stehen.
- Die Programme bekommen sämtliche Eingaben über die Standardeingabe.
Andere Eingabekanäle, z.B. Netzverbindungen oder File-IO, dürfen nicht verwendet
werden. Die Ausgabe erfolgt ausschließlich über die Standard-Ausgabe.
- Die Entwicklung der Programme erfolgt wie bei den Übungen über das
Versionsverwaltungssystem der FH Wedel. Hierbei muss die Entstehung der
Software nachvollziehbar sein, das heißt, nach jedem größeren
Entwicklungsschritt sind die neuen Quellen in das Repository einzuchecken.
Dieses vielleicht restriktiv klingende Vorgehen hat mehrere Vorteile:
- Zum einem wird die Arbeit im Team dadurch erleichtert, gerade dann,
wenn die Mitglieder räumlich entfernt arbeiten.
- Weiter hat man immer eine Datensicherung und kann bei neuen Fehlern
auf eine alte Version zurückgreifen.
- Wir möchten damit aber auch die Versuchung reduzieren, ein fertiges
Programm zu nehmen und es unter eigenem Namen laufen zu lassen.
- Das Projekt sollte auf folgende Art organisiert werden:
- Im Wurzelverzeichnis muss ein
Makefile liegen.
- Im Makefile muss immer das default-Ziel “
all” enthalten sein, das
zur Erzeugung des Programms verwendet wird. Sollte das Programm in
einer interpretierten Sprache geschrieben werden, so ist hier eine
leere Aktion einzutragen.
- Zusätzlich ist ein Ziel “
run” im Makefile zu definieren, um das
Programm korrekt auszuführen. Sollten noch weitere Dateien für den
Aufruf des Programms benötigt werden, so sind alle diese Daten in ein
direktes Unterverzeichnis zu speichern. Zugriffe auf diese Dateien
müssen über relative Pfadnamen realisiert werden, damit ein Verschieben
in ein Installationsverzeichnis möglich wird. Je nach Aufruf im
Makefile ist darauf zu achten, dass das Programm auch als “ausführbar”
eingecheckt ist.
- Zu jeder Lösung gehört ein Projektname. Um den Namen des Projekts
festzulegen, soll im Makefile auch noch ein Ziel “
name” definiert
werden. Mit make name wird dann der Projektname auf die
Standardausgabe geschrieben. Der Projektname darf aus genau einer Zeile
mit maximal 30 Zeichen bestehen.
- Zu dem Wettbewerb gibt es eine Newsgroup: fhw.programmierwettbewerb